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Rufnummermitnahme - Worauf zu achten ist + Musterschreiben Verzichtserklärung

Mi. 01.06.2016 von Torsten Leidloff

Bei einem Wechsel des Mobilfunkanbieters besteht die Möglichkeit seine Rufnummer zu behalten.
Gesetzlich ist die Rufnummernmitnahme in Deutschland im Telekommunikationsgesetz (TKG) unter Paragraph 46 festgeschrieben.

Dabei wird einer Abkopplung vom alten Anschluss vorgenommen und bei dem neuen Anbieter wieder eingefügt. Dieser Vorgang wird auch als Portierung bezeichnet, für die der alte Anbieter in der Regel eine Portierungsgebühr erhebt.

Geht die Rufnummermitnahme in allen Mobilfunknetzen?

Bei der Rufnummermitnahme in Mobilfunknetzen, auch als Mobile Number Portability (MNP) bezeichnet, kann die komplette Rufnummer inklusive Vorwahl behalten werden.

In Deutschland ist die Rufnummernmitnahme seit dem 1. November 2002 in allen Mobilfunknetzen möglich.

Ist die Mitnahme von Mobilfunk-Rufnummern bei jedem Anbieter möglich?

Gemäß der gesetzlichen Vorgabe muss die Mitnahme generell von jedem Mobilfunknetzbetreiber unterstützt werden.

War es früher anhand von Vorwahlen noch möglich die genaue Netzzugehörigkeit festzustellen, ist dies jetzt durch die Mitnahme zusammen mit der Vorwahlnummer nicht mehr erkennbar.

Für Nutzer von Allnet Flats und Tarifen mit Freiminuten in alle Netze ist das nicht weiter relevant. Hat man jedoch beispielsweise noch einen Tarif mit einer netzinternen Flat ist dies, aufgrund entstehender Mehrkosten, durchaus relevant. In diesem Fall ist eine Netzabfrage empfehlenswert. Siehe unseren Beitrag "In welche Netze telefonieren Sie?"


Wie läuft eine Rufnummermitnahme ab?


1.Schritt: Damit die Rufnummer mitgenommen werden kann, muss zunächst beim alten Anbieter eine Verzichtserklärung, am besten mit Kündigung des bestehenden Vertrages erfolgen (Muster: Verzichtserklärung + Kündigung).

Hinweis: Achten Sie dabei auf Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen, sowie darauf, daß die Vertragsdaten wie Name, Adresse, etc. aktuell sind, denn diese müssen bei Rufnummernmitnahme beim neuen und alten Anbieter identisch sein!

Der Antrag auf Rufnummerportierung kann mit Abschluß eines neuen Vertrags gestellt werden. Auch nach Vertragsende besteht prinzipiell für den Kunden 30 Tage lang das Recht seine Rufnummermitnahme zu beantragen.

Bei Prepaid-Tarifen kündigt man übrigens bei Mitnahme der Rufnummer nicht den Vertrag, sondern füllt nur eine Verzichtserklärung aus.

2. Schritt: Erfahrungsgemäß ist es am besten die Rufnummernmitnahme/Portierung 10 Tage vor Vertragsende beim neuen Provider zu beauftragen. Die Umschaltung erfolgt dann automatisch.


Welche Kosten können dabei auf mich zukommen?

Die Portierungsgebühren können je nach Anbieter unterschiedlich hoch sein, sie belaufen sich im Durchschnitt auf rund 25 Euro. Zusätzlich kann vom neuen Netzbetreiber ein Portierungsentgelt erhoben werden. In der Praxis ist jedoch eher der Gegenteil der Fall : So locken viele Anbieter neue Kunden mit Extraguthaben bei der Rufnummermitnahme.

Laut gesetzlicher Regelung ist die Preisobergrenze für die Rufnummermitnahme im Mobilfunk bei 30,72 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) festgesetzt.

Prepaid Kunden sollten darauf achten, dass auf der Prepaid Karte nach Abgabe der Verzichtserklärung noch genug Guthaben ist, um die Portierungsgebühren zu begleichen, da die Portierung ansonsten nicht vorgenommen wird!

Welche Vorteile bringt eine Rufnummermitnahme?

Bisherige Kontakte können einen weiterhin unter der bekannten Rufnummer erreichen, auch wenn man mittlerweile der Anbieter und das Netz gewechselt hat. Auch müssen gegebenenfalls gedruckte oder übermittelte Kontaktdaten nicht umständlich neu erstellt und neu verteilt werden. Durch den Neukunden-Bonus vieler Netzbetreiber bei Rufnummermitnahme entstehen in der Differenz zu den Gebühren beim alten Netzbetreiber geringe bis gar keine Kosten.

Allerdings läuft die Rufnummermitnahme in der Praxis nicht immer reibungslos ab. Gibt es Probleme und führen auch Telefonate mit den Anbietern nicht zum Erfolg kann man sich heutzutage an die Aufsichtsbehörde, die Bundesnetzagentur wenden, die den Fall dann für einen weiter verfolgt.

 

Rufnummermitnahme - Worauf zu achten ist + Musterschreiben Verzichtserklärung
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