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WLAN statt LTE – worauf bei der Nutzung kostenloser WLAN Hotspots achten und wie finde ich sie?

Mi. 28.11.2018 von Torsten Leidloff

kostenloses WLAN gibt es u.a. an vielen BahnhöfeImmer wieder haben wir hier darauf verwiesen, für die Nutzung des Smartphones, Laptops oder Tablets bei großem Datenvolumen, wie z.B. beim Download oder Update von Apps oder dem schauen von Videos auf WLAN auszuweichen, um das mobile Datenvolumen zu schonen. Worauf ist dabei zu achten?

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Befindest Du Dich im eigenen WLAN oder in dem Deines Arbeitgebers ist die Nutzung an sich ungefährlich.
Anders schaut es aus, wenn Du beispielsweise unterwegs auf kostenlose öffentlich zugängliche WLAN Hotspots zugreift.

Nicht immer muß der gefundene Hotspot der sein, für den er sich ausgibt, wie das WLAN Hack Experiment von Avast beim Mobile World Congress 2016 zeigte.

Dazu Gagan Singh, President of Mobile von Avast: "Viele Nutzer wissen, dass das Surfen im offenen WLAN unsicher ist. Einige dieser Nutzer wissen aber nicht, dass sich ihr Gerät automatisch mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, wenn sie dies nicht in ihren Einstellungen ausschalten".

Folglich unsere Empfehlung: die automatische Suche nach WLAN am Smartphone, Tablet oder Laptop ausschalten, wenn man es nicht gerade aktiv nutzt. Ansonsten für sensible Daten auf das mobile Datenvolumen des Handyvertrags zurückgreifen.

Loggt man sich nämlich bei einem kostenlosen, vermeintlich seriösen WLAN Hotspot ein, hinter dem sich aber ein Hacker verbirgt kann dieser ohne viel Aufwand den Datenverkehr mitlesen, egal wo er sich aufhält. Auch kann er ihn mitschneiden und später auf für ihn interessante Daten durchsuchen.

Letztendlich lassen sich unverschlüsselte Daten in jedem WLAN-Netz mitlesen. Insofern Vorsicht bei der unverschlüsselten Übermittlung von persönlichen Daten. Oder anders gesagt, sei Dir bewusst, welche Daten Du übermittelst und dass diese gegebenenfalls mitgelesen werden können.

Möchtest Du doch sensible Daten übertragen empfehlen wir die Nutzung eines VPN-Dienstes (Android / iOS). Das einloggen in unbekannte bzw. nicht zuordenbare WLAN-Hotspots solltest Du vermeiden. Oder Du wähltst generell einen Handyvertrag ohne Datenlimit, so dass die Nutzung fremder WLAN Netze nicht notwendig ist.


Kostenlosen WLAN Hotspot finden

Mittlerweile gibt es kostenlose WLAN-Hotspots an vielen Flughäfen und Bahnhöfen, im ICE, im Fernbus, in vielen Cafés, Bars und Restaurants, sowie an öffentlichen Plätzen. Und auch die evangelische Kirche betreibt in Berlin, nicht nur für Gläubige, kostenlose WLAN-Hotspots unter dem Namen godspot.

Um WLAN Hotspots zu finden empfehlen wir die Nutzung von Apps, wie z.B. Wifi Finder (Android) oder weFi Pro (Android / iOS).

Hast Du einen, in der Vergangenheit von Dir nicht benutzten WLAN-Hotspot gefunden kannst Du diesen vor Nutzung nochmal mit maps.skycure.com abgleichen. Dort werden gemeldete möglicherweise bösartige Hotspots aufgeführt. Die Karte erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Anmeldung an einen WLAN-Hotspot erfolgt in der Regel mit Benutzername und Passwort. Beide erhält man beim Betreiber. Als Verbindungsprofil sollte „öffentliches Netzwerk“ eingestellt werden.

 

Wie absichern?

Es gibt keinen 100%igen Schutz. Zur Absicherung der im öffentlichen WLAN genutzten Geräte (Smartphone, Laptop, Tablet und Co) empfiehlt das Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik: Sie sollten besonders abgesichert sein. „Zu den üblichen Maßnahmen zählen unter anderem die Absicherung des Betriebssystems, Festplattenverschlüsselung, der Einsatz einer Personal Firewall und eines Virenschutzprogramms, sowie das Arbeiten mit eingeschränkten Benutzerrechten“.

Die verwendete Sicherheitssoftware sollte auf dem aktuellen Stand sein. Bei Windows-Betriebssystemen sollte man zudem die automatische Dateifreigabe deaktivieren, da sonst andere Nutzer im WLAN Zugriff auf eigene Daten erhalten könnten.

Wer schreibt hier?

Torsten LeidloffIch bin Torsten Leidloff, Verbraucherjournalist, und beobachte die Entwicklung auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt seit 1998. Meine Erkenntis: Die Handynutzung wurde in den letzen 20 Jahren deutlich günstiger. Nach wie vor kann man mit einem Preisvergleich sparen, teilweise mehrere 100 €In unseren Vergleichen findest Du die Angebote auf dem deutschen Markt nach dem Preis sortiert. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrung weiter und helfe Dir, den passenden Mobilfunktarif zu finden.

 


 

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