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Auf was sollte man vor Erwerb achten? Neben dem klassischem Preisvergleich sollte bei einer mobile Internet Flatrate zur Nutzung des mobilen Internets auch das monatliche Surflimit und die Surfgeschwindigkeit beachtet werden.
Ebenso bieten einige Reseller die günstigen Monatspreise nur für einen bestimmten Zeitraum an. Danach steigen die monatlichen Gebühren teilweise erheblich. In erster Linie sollten daher die monatlichen Durchschnittskosten pro Jahr betrachtet werden. Wichtig kann es auch sein, vor der Bindung an eine Datenflatrate das jeweilige Netz des Anbieters zwecks Erreichbarkeit und Geschwindigkeit unter die Lupe zu nehmen. Was ist der Vorteil einer mobile Internet Flatrate? Der Vorteil liegt ganz klar in der Möglichkeit einer effektiveren Kostenkontrolle. Vielen Nutzern fällt es schwer ihre vom Anbieter zu Verfügung gestellte Online-Zeit (im Falle eines Zeittarif-Vertrages) bzw. das gesetzte Datenvolumen (Volumentarif-Vertrag) Monat für Monat exakt im Auge zu behalten. Wird das jeweilige Zeit-oder Volumentarif überschritten, muss der Kunde mit zum Teil massiven Zusatzkosten rechnen. Dies kann bei einer mobile Internet Flatrate nicht passieren. Wer hier die Obergrenze des Datenvolumens überschreitet, darf zwar nur noch mit der langsameren GPRS-Perfomance, aber dafür kostenfrei , weiter surfen. Wie schnell kann ich mit einer mobile Internet Flatrate maximal surfen? Das heutige UMTS-Netz wird derzeit besonders durch die HSDPA-Technologie geprägt. Diese stellt quasi eine Erweiterung des „alten“ UMTS-Netzes dar. Alle vier großen Mobilfunknetze (T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus) bieten mittlerweile HSDPA-Geschwindigkeit an. Während das GPRS mit einer maximalen Downloadrate von gerade einmal 56KBit pro Sekunde auskommt, verfügt das HSDPA über eine maximale Downloadrate von bis zu 7200 KBit pro Sekunde (je nach Ausbaustufe). Das bedeutet, dass man für den Download einer 1 MByte großen Datei per GPRS ca. 150 Sekunden braucht, per HSDPA zwischen einer bis vier Sekunden. Schneller geht es dann nur noch mit HSDPA in einer höheren Ausbaustufe, derzeit bis 21,6 MBit/s beziehungsweise mit LTE, derzeit bis zu 50 MBit/s. Warum kommt es bei Überschreitung des Flat-Volumens zu einer deutlichen Verlangsamung der Downloadgeschwindigkeit? Dies basiert auf der Fair-Use-Regelung der Mobilfunknetzbetreiber. Dieses dient in erster Linie zum Schutz des jeweiligen Netzes gegen Überlastung. Wer also oft und aktiv via mobilem Internet sich z.B. Filme anschaut, wird sich nach Überschreitung seines maximalen monatlichen Datenvolumens in einer niedrigeren Übertragungsgeschwindigkeit wiederfinden. Wichtig ist es also hierbei sich, vor dem Erwerb einer mobilen Fair-Flat, über sein eigenes Surfverhalten im Klaren zu sein. So gibt es bereits für rund 5 Euro pro Monat Handy Internet Flatrate Angebote mit HSPDA Geschwindigkeit. Durch das beschränkte Datenvolumen von 50 – 100 MByte lohnen sich diese jedoch nur für Gelegenheitssurfer. Je nach Netz kosten mobile Internet Fair-Flats mit einem Datenvolumen von bis zu 1024 MByte zwischen zehn bis zwanzig Euro. Hiermit können dann auch, bei maximaler HSDPA-Perfomance, einige größere Datenpakete pro Monat per Smartphone runtergeladen werden. Günstigere Zwischenabstufungen wie etwa 200 MByte oder 500 MByte lohnen sich bei regelmäßiger, geringer Überschreitung der jeweilig kleineren Fairflat. Viele Laptopnutzer werden ein monatlich maximales Datenvolumen von 1GByte Volumen bereits Mitte des Monats erreicht haben. Für sie empfiehlt sich ein Datenvolumen von 3 bis 5 GByte. Vielsurfer wird auch das nicht reichen, sie können auf Angebote, wenn vor Ort verfügbar, mit 10 GByte zurückgreifen. |